| gefordert - gefördert - angewandt ? |
Relevanzstudie zu neuen Technologien und Konzepten in der dezentralen Abwasserbeseitigung insbesondere in wasserrechtlich sensiblen Gebieten
Die Kassenlage öffentlicher und privater Haushalte ist gerade in den betroffenen Gebieten, meist strukturschwacher ländlicher Raum, besonders angespannt. Für aufwendige zentrale Maßnahmen, die bisher schon zurück gestellt wurden,müssten hohe Förderungen von Bund und Ländern ausgeschüttet werden, um sie zu realisieren.Doch auch hier ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Doch gerade die wasserechtlich hochsensiblen Gebiete bieten in strukturschwachen Regionen oftmals das einzige wirtschaftliche Wachstumspotential durch Tourismus.Der Ausbau sanfter touristischer Erschließung zieht sofort hohe Kosten für die herkömmliche Abwasserbeseitigung nach sich, die sich zum Investitionshemmnis entwicklen. Das Umweltbundesamt und die Bundesstiftung Umwelt haben schon vor Jahren Forschungsprojekte initiiert und gefördert, die innovative technologische und methodische Lösungsmöglichkeiten für die dezentrale Abwasserbeseitigung in Aussicht stellten. Einige dieser Ansätze haben sich als zukunftsweisend und praxistauglich erwiesen. Die Studie soll durch eine qualifizierte Stichprobe die Relevanz dezentraler Abwasserbeseitungskonzepte und die Akzeptanz neuer Technologien ermitteln. Damit soll einerseits die praktische Wirksamkeit der Förderpraxis in diesem Bereich evaluiert werden, andererseits auch der Informationsstand auf Ebene von Bürger und Kommune eingeschätzt werden. Die Ergebnisse der Studie dienen als Grundlage für die Standortbestimmung und neue Aufgabenstellungen von Umweltorganisationen und forschenden Unternehmen. |