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recentis institut Leipzig
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gefordert - gefördert - angewandt ? |
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Relevanzstudie zu neuen Technologien und Konzepten in der dezentralen Abwasserbeseitigung insbesondere in wasserrechtlich sensiblen Gebieten Das Recentis Institut erhebt die Relevanz und Akzeptanz neuer Technologien und innovativer Lösungsansätze in der dezentralen Aufbereitung von Siedlungsabwässern. Seit 01.01.2005 ist die neue EU - Richtlinie zur Abwasserbeseitung in nationales Recht umgesetzt worden,wobei Übergangsfristen gelten. Die Auflagen für die Abwasserbeseitigung in sensiblen Gebieten wie Flora - Fauna - Habitaten und Trinkwasserschutzbgebieten sind im Sinne eines konsequenten Umweltschutzes verschärft worden.
Den Interessen der Allgemeinheit an einer sauberen, gesunden Umwelt stehen wie so oft auch hier die berechtigten Einzelinteressen Betroffener gegenüber. Hier sind neue Lösungen gefragt Das Umweltbundesamt und die Bundesstiftung Umwelt haben deshalb zahlreiche Innovationen zur Verbesserung der technischen Standards gefördert. Unser Institut erstellt dazu ein Kataster der Anwendungsfälle und eine Systematik der Projekteigenschaften. Dies ermöglicht die weitere Standardisierung der Technologie und damit mittelfristig deutliche Preissenkungen seitens der Hersteller.
Die Kassenlage öffentlicher und privater Haushalte ist gerade in den betroffenen Gebieten, meist strukturschwacher ländlicher Raum, besonders angespannt. Für aufwendige zentrale Maßnahmen, die bisher schon zurück gestellt wurden,müssten hohe Förderungen von Bund und Ländern ausgeschüttet werden, um sie zu realisieren.Doch auch hier ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Doch gerade die wasserechtlich hochsensiblen Gebiete bieten in strukturschwachen Regionen oftmals das einzige wirtschaftliche Wachstumspotential durch Tourismus.Der Ausbau sanfter touristischer Erschließung zieht sofort hohe Kosten für die herkömmliche Abwasserbeseitigung nach sich, die sich zum Investitionshemmnis entwicklen. Das Umweltbundesamt und die Bundesstiftung Umwelt haben schon vor Jahren Forschungsprojekte initiiert und gefördert, die innovative technologische und methodische Lösungsmöglichkeiten für die dezentrale Abwasserbeseitigung in Aussicht stellten. Einige dieser Ansätze haben sich als zukunftsweisend und praxistauglich erwiesen. Die Studie soll durch eine qualifizierte Stichprobe die Relevanz dezentraler Abwasserbeseitungskonzepte und die Akzeptanz neuer Technologien ermitteln. Damit soll einerseits die praktische Wirksamkeit der Förderpraxis in diesem Bereich evaluiert werden, andererseits auch der Informationsstand auf Ebene von Bürger und Kommune eingeschätzt werden. Die Ergebnisse der Studie dienen als Grundlage für die Standortbestimmung und neue Aufgabenstellungen von Umweltorganisationen und forschenden Unternehmen.
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